Seveso III

Die Pflicht zur Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Gemischen gemäß CLP-Verordnung hat weitreichende Auswirkungen auf das Störfallrecht. Wir können Ihnen aufgrund der langjährigen Erfahrung in der Risikobewertung von Industriechemikalien kompetente Beratung und umfassende Unterstützung bei allen erforderlichen Schritten bieten.

Mit Wirkung vom 1. Juni 2015 tritt die Seveso-II-Richtlinie außer Kraft und wird durch die Richtlinie 2012/18/EU, umgangssprachlich auch Seveso-III-Richtlinie genannt, ersetzt. Durch die Seveso-III-Richtlinie wird es einige wesentliche Änderungen im nationalen Störfallrecht geben. Dazu gehören vor allem die Umstellung der Beurteilungskriterien für gefährliche Stoffe auf die CLP-Verordnung sowie die Erweiterung der Liste namentlich genannter Stoffe.

Anlagen-Betreiber werden zu einem Sicherheitsmanagementsystem verpflichtet, das die Ausarbeitung eines schriftlichen Konzeptes zur Verhütung schwerer Unfälle beinhaltet. Das Konzept muss, falls noch nicht vorhanden, innerhalb festgelegter Fristen erstellt werden. So müssen Betreiber von Betrieben der oberen Klasse bis zum 01.06.2016 der zuständigen Behörde einen aktualisierten Sicherheitsbericht sowie einen internen Notfallplan übermitteln.

Dies setzt eine zeitnahe Überprüfung des Stoffinventars einschließlich aller Zwischenströme, Rückstände und möglichen Reaktionsprodukte aus Unfällen von Seiten der Anlagen-Betreiber voraus. Alle diese Stoffe müssen quantifiziert und gemäß den CLP-Kriterien eingestuft werden. Nur dann ist eine Risikobewertung des Betriebes sowie fristgerechte Erstellung / Überarbeitung von Sicherheitsbericht und Notfallplan möglich.

Stefanie Schick Managing Director
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