Erzeugnisse

Nach Artikel 7, Absatz 1 der REACh Verordnung müssen Stoffe, die aus Erzeugnissen freigesetzt werden, registriert werden, wenn die verwendete Menge 1 Tonne pro Jahr übersteigt und die Freisetzung unter normalen vorhersehbaren Bedingungen erfolgt. Nach Artikel 7, Absatz 2 müssen Kandidatenstoffe in Erzeugnissen in Mengen größer 0,1 % und größer 1 Tonne pro Jahr an die ECHA gemeldet werden.

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2 Artikel, 3 Pflichten = jede Menge Aufgaben und Herausforderungen

Nach Artikel 33 haben Hersteller und Importeure von Erzeugnissen die Pflicht in der Lieferketten Informationen zur sicheren Verwendung seiner Erzeugnisse weiterzugeben, wenn diese Kandidatenstoffe in Konzentrationen > 0,1 % enthalten. Verbraucher müssen auf Anfrage informiert werden.

Während bei homogenen Erzeugnissen die Bestimmung der Präsenz und Konzentration von Kandidatenstoffen noch recht einfach ist, stellt dies in komplexen Erzeugnissen eine nicht zu unterschätzende Aufgabe dar. Sollte sich die Empfehlung der Generalanwältin Kokott zum Thema 0,1 % Kandidatenstoff im komplexen Erzeugnis im derzeit noch ausstehenden Urteil des Europäischen Gerichtshofes niederschlagen, wovon derzeit ausgegangen werden kann, sind Importeure verpflichtet Kandidatenstoffe beim Import an die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) zu melden und zwar für jedes Einzelerzeugnis aus dem ein komplexes Erzeugnis bestehen kann. Die Auskunftspflichten über die Anwesenheit von Kandidatenstoffen in Konzentrationen größer 0,1 % nach Artikel 33 der REACh-Verordnung müssten dann grundsätzlich für die Einzelerzeugnisse wahrgenommen werden.

Die Spezialisten im Bereich der regulatorischen Compliance der Dr. Knoell Consult GmbH übernehmen gerne die Analyse ihres Portfolios und die sich daraus ergebenden zu klärenden Fragen im Bereich von REACh wie beispielsweise Anwesenheit von Kandidatenstoffen.

Unsere Services für Ihre Erzeugnisse

  • Portfolioanalyse Ihrer Produkte: Handelt es sich tatsächlich um Erzeugnisse im Sinne von REACh?
  • Beabsichtigte Freisetzung: Sind Sie betroffen, was müssen Sie machen?
  • Verpackungen sind Erzeugnisse: Sind Ihre Verpackungen wie Ihre Produkte REACh compliant?
  • Enthalten Ihre Erzeugnisse Kandidatenstoffe? Wenn ja, was ist zu tun?
  • Kommunikation mit Ihren Kunden
Stefanie Schick Managing Director
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